Johannes Vermeer - Girl with a Pearl Earring (Full)

Johannes Vermeer - Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Schwarz / S / Kiefer
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Das Mädchen mit dem Perlenohrring (oder Das Mädchen mit dem Tulban)
Johannes Vermeer
Paź 1632 – Gru 1675

„Das Mädchen mit dem Perlenohrring” (orig. „Meisje met de parel (of Meisje met de tulband)”) zählt zu den faszinierendsten Meisterwerken der Malereigeschichte und wird von Kunstkritikern oft als die „Mona Lisa des Nordens” bezeichnet. Vor einem dunklen Hintergrund — der, wie Restaurierungsuntersuchungen ergeben haben, ursprünglich einen tiefen, dunkelgrünen Farbton hatte — taucht ein Gesicht auf. Hell, aufmerksam, uns über die Schulter zugewandt in einer Geste, die zwischen Aufbruch und Rückkehr schwebt. Das Licht, das sanft von links einfällt, modelliert die Züge der jungen Frau mit außergewöhnlicher Zartheit und holt aus dem Dunkel ihre leuchtende Haut, die feuchten, leicht geöffneten Lippen und den magnetischen, schwermütigen Blick hervor, der direkt auf den Betrachter gerichtet ist.

Die Komposition des Werkes basiert auf der Konvention des „Tronie” — einem in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts verbreiteten Genre: eine Figurenstudie, die sich auf den Gesichtsausdruck und die eigenwillige Kleidung konzentriert, nicht auf die Identität des Modells. Was an diesem Gemälde fesselt, ist ein Moment absoluter Schwebe. Vermeer malte kein Porträt — er malte den Augenblick unmittelbar vor dem Wort. Die gesamte Komposition baut auf dem Kontrast zwischen Licht und Dunkel auf. Am faszinierendsten bleibt jedoch das titelgebende Schmuckstück — die Perle, die in Wirklichkeit mit nur wenigen präzisen Pinselstrichen gemalt wurde und einen illusionistischen Mittelpunkt bildet, der die Lichtreflexe bündelt und widerspiegelt.

Das Werk wird oft als das rätselhafteste Porträt der Kunstgeschichte bezeichnet. Es ist etwas in diesem Bild, das sich nur schwer benennen lässt. Vielleicht sind es die leicht geöffneten Lippen — die andeuten, dass ein Wort bereits auf der Schwelle steht, dass das Mädchen gleich etwas sagen wird oder gerade aufgehört hat zu sprechen. Vielleicht ist es die Geste des abgewandten Kopfes selbst: keine Flucht, sondern ein Innehalten auf halbem Weg. Vermeer schuf ein Bild, das in einem Bruchteil einer Sekunde existiert, schwebend zwischen Bewegung und Stille, zwischen Frage und Antwort. Deshalb stehen wir davor und warten — als glaubten wir wirklich, sie würde gleich ihren Satz zu Ende führen.

Im Jahr 1881 wurde das Gemälde auf einer Auktion in Den Haag für gerade einmal zwei Gulden und dreißig Cent versteigert — dem Gegenwert einiger Brotlaibe. Der Käufer war der Sammler Arnoldus des Tombe, der es dem Mauritshuis in Den Haag testamentarisch vermachte, wo das Werk bis heute hängt. Bei einer umfangreichen Restaurierung im Jahr 1994 stellte man fest, dass der undurchdringliche schwarze Hintergrund das Ergebnis nachgedunkelten Lackes ist — darunter verbarg sich ein dunkelgrüner Vorhang. Neuere technologische Analysen haben sogar den Titel selbst in Zweifel gezogen: Größe und charakteristischer Glanz des Ohrgehänges legen nahe, dass es sich möglicherweise nicht um eine echte Perle handelt, sondern um venezianisches Glas oder eine Zinnimitation. Eine treffendere, vermeertypischere Pointe lässt sich kaum denken — der Meister der Illusion und des Lichts schuf sein bekanntestes Werk um ein Schmuckstück, das womöglich niemals existiert hat.

DETAILS

Titel: Das Mädchen mit dem Perlenohrring (oder Das Mädchen mit dem Tulban)
Originaltitel: Meisje met de parel (of Meisje met de tulband)
Künstler: Johannes Vermeer
Entstehungszeit: ok. 1665
Entstehungsort: Delft (Holandia)
Typ : Gemälde
Technik: Öl auf Leinwand
Genre: Tronie / Porträt
Stilrichtung: Barock, holenderskie złote stulecie
Form: Malerei

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    Autorska korekta kolorystyczna na podstawie analizy zależności tonalnych, tak by wydruk wiernie oddawał charakter dzieła.

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    Druk na papierze artystycznym — Hahnemühle Photo Rag 308 oraz Epson Velvet Fine Art Paper przy użyciu tuszy pigmentowych Epson UltraChrome Pro 12 — trwałość ponad 100 lat.

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    Rama z litego drewna

    Ramę wykonujemy ręcznie z litego dębu lub sosny, wykańczamy olejem Rubio Monocoat. Oprawiamy w muzealne, bezkwasowe Passepartout.

  5. 05

    Kontrola + certyfikat

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